Mittwoch, 10. Dezember 2008

Mentalitätsaspekte

- Wie sind Österreicher?
(ein ungarischer Student antwortet)

- Diejenige, die im Turismus arbeiten sind ganz nett, aber es gibt auch solche Leute, die neben Szentgotthárd leben, und sie wollen ihren stinkenden Müllverbrenner neben uns aufbauen. Das Problem ist, dass der Wind diesen Rauch nach Ungarn weht.

- Und seelisch? Wie sehen sie aus?

- Seelisch? Hm, sie denken, dass sie so super sind, wenn sie bei uns sind, und sehen so aus wie alle, also ganz normal. Wie in Westeuropa. Früher war es anders.

Fazit: Der Sprecher verallgemeinert lokale Probleme.

- Wie sind Deutsche?
(3 Mädchen aus der Uni sprechen)

- Fett, weiß und sehr pünktlich.
- Blon, hässlich und prezis.
- Sie leiden an Depression. Sie sind nicht so entspannt, wie wir.
- Ja, es ist richtig, sie sind nicht so sehr kommunikativ und freundschaftsbereit. Z. B.: Wenn Leute an einer Bushaltestelle in Berlin stehen, und es regnet, dann fangen sie nicht an miteinander zu sprechen, aber in Budapest würden sie in 3 Minuten ein Gespräch über das schlechte Wetter führen

- Noch was?

- Sie ziehen sich sehr formal an, ich meine, sie haben meistens einen Anzug an.
- Sie können sehr viel trinken
- Ganz wie wir...

- Danke sehr!

Fazit: Typische Stereotypen

Wie sind Ungarn?
(ein serbischer Mann wurde gefragt)

- Sie nehmen sich zu ernst, sie ertragen die Witze über sie nicht und stehen immer im Weg, also auf der Straße lassen sie dir keinen Weg.

Fazit: Der sprecher kommt aus Serbien. Deshalb erwähnt er die Witze über Ungarn. Aber damit bin ich einverstanden, dass die Ungarn immer im Weg stehen. Auf den Strassen kann man wirklich nicht schell spazieren.

Montag, 8. Dezember 2008

Der Film läuft..

Das erste Kino in Pest


Ein Unternehmen projiziert an dem Leintuch im Fenster das nebenan liegende Gebäude Werbungsbilder. 10-15 Bilder werden von einem Laufbild gefolgt, das Publikum ist erstaunt. Die Laufbilder, die amerikanische und französische Produkte sind, zeigen amüsante, groteske Szenen, dessen Laufzeit nicht länger als eine halbe Minute ist. Es sind einfache graue Bilder, die aber ein so großes Publikum zu sich zieht, dass der Verkehr manchmal für 15 Minuten stehen bleibt. Jeder spricht über die amerikanischen Wunderbilder in der Váci Straße.
Auf das sich bewegende Wunder wird auch die Presse aufmerksam. Die „Pesti Hírlap” schlägt vor, diese Laufbilder in einem geschlossenen Raum zu zeigen, und dafür Eintrittsgeld zu sammeln. Den Ratschlag folgt Somossá-orfeum zuerst, und er zeigt in seinem Raum mit Hilfe einem deutschen Lehrer Bilder aus der Welt, zuletzt kommt ein Laufbild, was die Abfahrt einem Schiff zeigt.
Die Laufbilder verschwinden in 1896 für längere Zeit, denn es gibt nichts Neues.
Das Londoner, Pariser, Berliner und Wiener „Urania” weckt die Laufbilder wieder zum Leben auf.
Anhand das Berliner und wiener Urania, wird in Ungarn das Urania auch aufgebaut, was sich damals noch an der Kerepesi Straße befand.
Für die Gründung des ersten ungarischen „Kino” waren 7 Leute im Rennen: 1. Somossy Károly, 2. Rémi Róbert, 3. der Besitzer des Vanek Kaffeehauses, 4. Fischer Mór, 5. Kohn Emil, 6. Schwartz Manó, 7.Neumann József und mit ihm Ungerlieder Mór. Sie sind die Doyens des ungarischen Kinos.
An der Kerepesi Straße befand sich das Kaffeehaus von Neumann und Unglieder der „Velence”. das Kaffeehaus wird in 1898 von den Besitzern in einem Kino verwandelt, wo das erste Budapester Kino ihre Aufführungen beginnt. Ein abgeklärtes Programm haben sie noch nicht, aber ihre Plakate verkündigen schon die Folgenden:
Der erste Film darstellte eine Lokomotive, die von dem Parisern Bahnhof abfährt und dahin wiederkehrt. An der Erzsébet-Ringstraße in einem kleinen Labor gelang es, den ersten ungarischen Film herzustellen den „Apolló”, was den selben Qualität hat als die Ausländische.

Die Geschichte des Urania
  • das Gebäude entstand Mitte der 1890'er Jahre
  • damals hieß die Straße noch Kerepesi Str., heute Rákóczi Str.
  • das Gebäude war ursprünglich als ein Orpheum geplant (Vergnügungslokal)
  • Erbauer: Rimanóczy Kálmán , entworfen: Schmal Henrik
  • Formenstruktur der venezianischer Gotik und italienischer Renaissance verknüpft mit den Zierelementen des arabisch-maurischen Architektur (das bedeutendste maurische Gebäude von Budapest)
  • das Orpheum hatte Anfangs den Namen Caprice, später Alhambra
  • dann war es in den Händen von Wanderschauspieler ganz bis Anfang 1899 als das Urania Wissenschaftliches Theater gegründet wurde
  • in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts verbreitete sich weltweit die Bewegung der Lehre für die Bildung der Erwachsenen
  • in 1897 wurde die Uránia Wissenschaftliche Gesellschaft durch die Mittwirkung der MTA entstanden
  • die Gesellschaft veranstaltete regelmäßig Vorlesungen und Vorführungen für die Bürger von Budapest
  • in 1899 wurde das Urania Wissenschaftliches Theater mit Projektionsapparaten für Stand- und später Bewegtbilder ausgestattet
  • der erste ungarische Bewegtfilm von 1901, mit dem Titel „A táncz”= Der Tanz von dem Regisseur Pekár Gyula wurde auf der Dachterrasse von Urania gedreht
  • hinter der Kamera stand Zitkovszky Béla
  • das kulturhistorisches Material zu den Film wurde von 2 Musikgeschichtsforscher zusammengestellt: Pekár Gyula und Kern Aurél
  • in dem Film führen Berühmtheiten, wie Blaha Lujza, Márkus Emília, Pálmay Ilka, Fedák Sári und die Ballerinen von dem Budapester Opernhaus verschiedene Tanzarten vor
  • leider blieb keine einzige Kopie unversehrt, nur der gedruckte Text von der Vorführung und einige Standbilder blieben erhalten
  • von 1916 wechselt Urania auf die Vorführungen von Theaterstücken, die wissenschaftlichen Vorträge werden auf Nachmittag verlegt und mit der Zeit verschwinden sie endgültig von dem Programm
  • in 1930 bricht ein neues Zeitalter an: Pekár Gyula verkauft das Kino an das deutsche Filmfabrik UFA
  • Urania wird auf UFA Palast umbenannt und spielt ausschließlich die Filme des UFA mit großem Erfolg
  • nach dem 2. WK. übernimmt Szovexport den Betrieb
  • in 1945 wurde hier der erste Film nach dem Krieg vorgeführt
  • es handelte von den Kämpfen der Roten Armee
  • später gelang es wieder in den Händen der Ungarn
  • das Kulturelles Ministerium erneuerte das hundertjährige Gebäude in 2002
  • neben den Festsaal für 425 Leute baute man noch 2 Kleinsaale mit 60 Plätzen: 1. Csortos, 2. Fábri
  • 2006 bekam das Kino den Europa Nostra Preis

Die Geschichte des Puskin

  • der Vorfahr des Kinos war Magyar Világ Kávéház und nach dem ersten Weltkrieg diente das Gebäude als Bankhaus
  • in 1926 entstand das Forum Filmtheater, und das wurde von Jenő Deák gegründet. Damals hatte er ein Unternehmen, Általános Mozgóképipari Vállalat, und dieses Unternehmen hat bei der Gründung des Kinos geholfen
  • Die wichtige Erbauer waren: Béla Jánszky, Tibor Szivessy, Sándor Kristián, Oszkár Varga und Jenő Grünberger. Der Chef war Béla Szekrényessy und dieses Kino war das schönste Kino in Europa.
  • am 26. 1926 : Tag der Öffnung. Aber in dieser Zeit spielte das Kino nur Stummfilmen
  • in 1929 wurde Kálmán Pantl der Chef und er suchte Partner zum Leitung des Kinos, das wurde István Gerő und wurde der erste Tonfilm gespielt am 30. September 1929; diese waren: Parasztbecsület und Az éneklő bolond ( Singing Fool)
  • während der zweiten Weltkrieg wurde Kornél Neuhold der Chef und in 1944 das Kino war unter Beeinfluss das Esperia-Filmunternehmen und hier wurden die neue italienische Filmen vorgestellt
  • nach 1948 wurde der Name des Kinos Puskin
  • Heute ist der Budapest Film Rt. die Betreiberfirma des Kinos
  • die technische Rekonstruktion war in 1988 und die Räumen wurden verändert
  • am 15. Oktober 1998 war der Öffnung das neue Puskin-Kino und dazu gehört 3 Räumen: 1. Metropolis Raum mit 225 Plätzen 2. Amarcord Raum mit 72 Plätzen 3. Körhinta Raum mit 68 Plätzen

Sonntag, 7. Dezember 2008

Mentalitätsaspekte




Interwiev mit einem 20 jährigen Mädchen, Zsanett. Sie ist eine Ungarin und arbeitete als Kellnerin in Deutschland.
/29. 11 2008/

Ihre Meinung:

"Bevor ich Deutschland besucht habe, hatte ich schon einiges über Deutschland und die Deutschen gehört. Als die typischsten Erkennungszeichen dieses Landes gelten : Bier, und damit verbunden das Oktoberfest in München, die Wurstarten, Sauerkraut, Vollkornbrot und die Süßigkeiten(Haribo, Kinderschokolade). Also die Gastronomie von Deutschland verfügt über solchen speziellen Merkmalen, die Alle, die das Land noch nie aufgesucht haben, auch kennen.

Die Außländer glauben oft, dass alle Deutschen blond sind und blaue Augen haben. Daneben ist ihre Pünktlichkeit auch bekannt.

Alle Fußballfans kennen Bayer München.

Deutschland bietet den Touristen sämtlichen weltberühmten Attraktivitäten an. zB.: der Berliner Mauer.

Wer mehr Zeit in Deutschland verbracht, kann erfahren, dass das Infrastruktur hochentwickelt ist, also vom kleinsten Dorf kann man den Autobahn einfach erreichen. Die Einkaufsmöglichkeiten gehören auch zur Infrastruktur. Müller ist ein sehr populäres Geschäft, ist in allen Kleinstädte zu finden, ich bevorzuge es auch.

Nach einer Zeit kann man auch die Mentalität der Menschen erkennen. Sie sind sehr fleißig aber humorlos, zurückziehend und weniger freundlich und gastfreundlich als die ungarischen Leute."





Judit Kovács, Barbara Szilágyi

Puskás Ferenc Stadion


Ungarn als Fußballgroßmacht?

Die meisten Menschen würden sich totlachen, wenn sie das hören würden. Am Anfang des 20. Jahrhunderts war es aber anders. Die berühmte ungarische Goldene Mannschaft war die beste Nationalmannschaft der Welt, und diese Mannschaft hatte auch sehr große Rolle im Bau des damaligen Népstadions.

Die ersten Pläne über ein Großstadion stammen aber von früher. Ungarn hat nämlich das Recht bekommen, die Olympischen Spiele 1920 zu organisieren. Dazu brauchte das Land ein Stadion, das zu diesem Zweck geeignet ist. Leider konnte Ungarn das Olympia nicht organisieren (wegen des ersten Weltkriegs), aber die Idee blieb offen.

Im Sozialismus hat man einen Drei-jahr-plan ausgeschrieben, und Sportsteuer eingeführt, um den Bau des Stadions zu unterstützen. Ein Unfall an der Üllői Straße war aber der letzte Punkt. Eine Tribüne ist hineingestürzt und 250 Menschen wurden verletzt (zum Glück ist niemand gestorben). 13. Juli 1948. fing die Arbeit an, und das Stadion wurde am 20. August 1953 eröffnet. Das neue Stadion war (ist) für Athletik und für Fußball auch geeignet. Mit seinen 78.000 Plätzen war es eins der größten Stadien Europas. Heute steht das Puskás Stadion am 22. Platz in Europa (laut der französischen Zeitung „France Football”)

Während ihrer Blütezeit kamen Hunderttausende von Menschen um die goldene Mannschaft anzusehen. Die höchste Zuschauerzahl war während eines Spiels gegen Österreich. 104.000 Fans unterstützten die Mannschaft am Ort.

2002 wurde das alte Népstadion umbenannt. Es bekam den Namen des besten ungarischen Fußballspielers aller Zeit, Puskás Ferenc. Das umbenannte Stadion erlebte auch viele schöne Momente z.B.: Sieg über den aktuellen Weltmeister 2007 (Italien), das Tor von Koplárovics Béla gegen Manchester United 2002.

http://www.youtube.com/watch?v=jMgutorYDPY

Unsere Nationalmannschaft hat aber im Moment keine Chancen die Erfolge der Goldenen Mannschaft zu erreichen und das ist auch ein wichtiger Faktor, wenn wir über die Zukunft des Puskás Stadions reden.

Der andere Faktor hängt mit der Lage des ungarischen Fußballs ein bisschen auch zusammen. Dieser Faktor ist das Geld. Ein Großstadion eines schlechten Teams aufzubehalten und immer wieder reparieren, kostet viel mehr, als ein neues aber kleineres aufzubauen. Es gibt sehr viele Pläne, wie man mit dieser Problematik umgehen sollte.

Ein neues Stadion zu bauen ist sinnvoll, aber was passiert dann mit dem alten Komplex? Musste man das vernichten, oder Jahrzehnten lang nur reparieren? Das größte Problem ist natürlich das Geld. Egal welche Möglichkeit man wählt, kostet das 10-100 Milliarden Forints. Ich hoffe nur darauf, dass kein Unfall passieren muss, um ein Plan verwirklichen zu können.

Interkulturelle Kompetenz- mentalitätsaspekte

Interview mit einer Armenierin

Stell dir bitte ein bisschen vor!

Ich heiße Oganova Jerenyak und ich wohne seit 15 Jahren in Ungarn. Als ich 7 Jahre alt war, zogen wir in diesem Land. Ich habe zahlreiche ungarische Freunden, aber natürlich habe ich auch armenische Freunde. In jedem Sommer fahren wir nach Armenien und verbringen wir dort eine lange Zeit.

Ich meine, dass es viele Unterschiede zwischen den zwei Völkern gibt, nicht wahr? Was denkst du über die Ungarn, über die ungarischen Eigenschaften? Was sind die typischen ungarischen Klischees?

Wir pflegen die armenischen Gewohnheiten auch hier in Ungarn und natürlich gibt es zahlreiche Unterschiede. Wenn ich das Wort "Ungarn" höre, fallen mir sofort "puszta", "Heldenplatz" und "die Geschichte von Pest und Buda" ein. Meiner Meinung nach sind die Ungarn nicht so offen, als die Armenier. Sie haben ein anderes Temperament. Die Ungarn sind sehr gastfreundlich und lustig, aber ich kann das nicht verstehen, warum sie so wenig ausgehen.Wir pflegen die Beziehung mit unseren Nachbarn, wir stehen mit ihnen in einer engeren Beziehung. Wenn wir etwas zu Hause nicht haben, oder etwas brauchen, gehen wir sofort zu unseren Nachbarn. Für mich war sehr ungewöhnlich, dass es hier überhaupt nicht existiert.

Fazit:
Zwischen den verschiedenen Völkern gibt es riesengroße Unterschiede. Die Menchen (die Völker) haben andere Gewohnheiten, anderes Temperament und andere Auffassung. Wer in ein fremdes Land lebt (weit von seinem Land), muss sich einfügen und die Gewohnheiten des fremden Land akzeptiern. Natürlich bedeutet es nicht, dass man seine eigene Auffassung aufgehen muss.

Andrea Csepeli, Réka Tóth, Judit Kosztolányi

Interkulturelle Kompetenz- Mentalitätsaspekte

Interview mit einem deutschen Mädchen (Julia)

Gespräch mit Julia über die Ungarn

Ihrer Meinung nach sind die Ungarn extreme bedingt, was heißt, entweder lieben oder hassen sie etwas, es gibt nichts dazwischen. Die Ungarn sind offener,wilder, aufgeschlossener als die Deutschen, weil sie sich viel mehr um die anderen Menschen kümmern. Sie offenbaren ihr Herz und ihr Inneres. Die Ungarn haben eine ganz andere Mentalität, sie lächeln viel, sind nicht so kühl, haben ein ganz anderes Temperament.

Gespräch mit Julia über die Österreicher

Sie äußerte auch ihre Meinung über die Österreicher. Sie sagte, dass die Österreicher zwischen den Ungarn und Deutschen stehen. Sie sind mehr aufgeschlossener als die Deutschen, so stehen an der Liste der Offenheit die Ungarn an der ersten Stelle, die Österreicher an der zweiten Stelle und die Deutschen an der dritten Stelle. Ihrer Meinung nach sind die Österreicher mehr arroganter als die Deutschen und Ungarn, sind sehr nationalbewusst und stolz darauf, dass sie Österreicher sind. Sie pflegen sehr ihre eigene Kultur.

Fazit:
Jeder Mensch hält ihre eigene Kultur für das Wichtigste, aber man soll nicht die Gewohnheiten der anderen Völker verachten. Natürlich gibt es Klischees, eingefahrene, überkommene Vorstellungen über ein Volk, aber man soll nicht verallgemeinern.

Andrea Csepeli, Réka Tóth, Judit Kosztolányi

Ein Interview mit Anne Schneider (22) aus Österreich

 Du als Österreichin, was denkst du über die ungarischen Jugendichen im allgemeinen?

 

Sie sind sehr freundlich und nett. Ich habe auch lange in Ungarn (2 Jahre im ungarischen Gymnasium gelernt) gelebt, sie waren immer sehr hilfsbereit. Am Anfang waren sie etwas geschlossen aber nach einer relativ kurzen Zeit sehr offen.

 

Hast du zu ihnen leicht Kontakte gefunden?

 

Ja. Es waren auch andere, die aus Ausland gekommen sind, ich war nicht die einzige. Wir bildeten eine kleine Gruppe, und immer mehr ungarische Schüler schlossen sich an. Sie waren an uns sehr interessiert. Leider vergingen die Pausen immer mit Büffeln:-(

 

Sind deiner Meinung nach alle Schüler so, die so viel lernen?

 

Nein, ich würde sagen, dass es den Typ gibt, die alles sehr locker nehmen, und es gibt den Anderen, die sehr  gewissenshaft sind.

Was mir aufgefallen ist, dass sehr viele sogar auf den Öffentlichen Strassenverkehr lernen oder lesen. Sie nutzen jede Zeit aus. Sie müssen sich ziemlich viele Fakten merken.

 

Du lebst jetzt in Österreich. Wie verhalten sich da die Ungarn?

 

Wenn ich eine ungarische Touristengruppe sehe, faellt mir meistens auf, dass sie ziemlich laut sind und sehr fröhlich. Ich denke, wenn sie auf Urlaub sind, dann sind sie sehr gelassen, ansonstens ziemlich gestresst. Ich konnte die Menschen oft in der Metro beobachten, sie sassen dort sehr ernst und keiner sagt ein Wort zum Anderen.

 

Denkst du, das das eine allgemeine Tendenz ist?

 

Nein, ich denke nicht, all meine Freunde die ich kenne sind sehr fröhlich.

 

Wie findest du die typisch ungarischen Gerichte?

 

Ich finde die Würzung zu stark, aber man kann sich natürlich daran gewöhnen. Erős Pista finde ich aber besonders gut, ich lasse mir auch immer wieder welche besorgen.

Ausserdem mag ich noch die Gulaschsuppe besonders gern mit viel Paprika.







Was findest du an den Ungarn nicht gut?

 

Ich finde, dass es in Ungarn zum Beispiel wunderschöne alte Gebauden, Kirchen gibt, die Donau fliesst durch die Stadt, das Gesammtbild finde ich wunderschön. Was ich aber bemerkt habe, dass die meissten Ungarn diese Werte nicht schatzen und auf die Sauberkeit nicht achten. :-(

 

Solltest die Ungarn in einigen Wörter charakterisieren, welche würdest du sagen?

 

Freundlich

hilfsbereit

sehr engagiert

aber auch sehr gelassen und humorvoll:-)

 

 

Hast du in Ungarn viel gereist?

 

Ja, recht viel.

Ich finde die ungarischen Landschaften besonders schön. Bei uns gibt es so viele Gebirge, ich finde den Alföld besonders interessant. Ich bin begeistert davon:-)


ehrst du noch oft nach Ungarn zurück?

 

Ja, ziemlich oft, ich mache grade eine Lehrausbildung und möchte spater in Ungarn unterrichten.

 

Vielen Dank für das Interview und Viel Erfolg im Weiteren:-)


angefertigt hat: Dóra Rohonyi

Ich habe eine Interview mit einem 24 jährigen Mädchen aus Österreich gemacht.Sie heißt Waltraud.Sie meint über Ungarn:
„Ich denke, dass die kulturellen Kontraste zwischen Ungarn und Österreich nicht allzu groß sind, was vermutlich auf die Zeit der Donaumonarchie zurückzuführen ist. Dennoch gibt es einige auffallende Unterschiede wie zum Beispiel der Stellenwert der Familie beziehungsweise die Rolle der Geschlechten in der Gesellschaft. Auch in der Ausprägung des Nationalismus weichen die beiden Länder voneinander ab.Sowohl Ungarn als auch Österreich haben „ihre” Klischees, die für spezielle Zwecke bedient werden. In dem einen Land sind es die Berge, im anderen gleich das „Paprika Csárda”-Hotel kurz nach der Grenze bei Hegyeshalom. Dennoch gibt es natürlich gastronomische Diversitäten, um noch ein mal auf den Paprika zurückzukommen, der tatsächlich starken Einsatz in der ungarischen Küche findet. Auch dem Klischee, der zu fettigen und schweren Gerichte ist ein österreicher Magen sehr wohl auch häufig in der Realität ausgesetzt. Dennoch sind meine persönlichen Erfahrungen mit dem Land vorwiegend positiv. Es gelingt schnell Kontakte zu knüpfen – vielleicht sogar schneller als in Österreich – da viele der Ungarn freundlich und offen sind und man sich bald wie zu Hause fühlen kann.”

Ich habe noch ein ungarisches Mädchen befragt, das noch nie in Deutschland war und auch die Sprache nicht gelernt hat. Sie heißt Júlia und ist 21 Jahre alt.Ihr sind sehr viele typische Klischees eingefallen, wie zum Beispiel: FC Bayern München, Oktoberfest, Bier, distanzierte Menschen, reiches Land, Autoindustrie, Günter Grass, Thomas Mann, Konrad Adenauer, Amgela Merkel.

Fazit:
Ich stimme Waltraud zu, dass die Ungarn sehr schnell Kontakte knüpfen und sehr freundlich sind, natürlich gibt es Ausnahmen.Der Paprika ist aus der Sicht der Ausländer sogar „das Symbol” des Landes. Die Unterschiede sind zwischen den beiden Ländern nicht so auffallend, weil Österreich und Ungarn für eine lange Zeit einen einheitlichen Staat bildeten.Ich meine, dass jedem diese typischen Klischees einfallen würden, wenn er an Deutschland denkt. Solange ich keinen engeren Kontakt mit der deutsche Sprache hatte, verband ich auch diese Klischees mit Deutschland.

Mentalitatsaspekte

Samstag, 6. Dezember 2008

Interview

Interview mit Christian (23) und Anna (22); deutsche Studenten -01.12.2008 (original)





Was, bzw. welche Klischees fallen euch ein, wenn ihr an Ungarn denkt?



Christian: Gastfreundschaft, Gulasch, großartige Frauen… Porno, Palinka, Paprika.



Anna: OK… typische ungarische Klischees… Es wird viel Gulasch, viel Salami und Fleisch gegessen. Die Autofahrer in den Bussen fahren wie Bekloppten, hier sind sehr viele hübsche Frauen, in der Stadt sind sehr viele schöne Gebäude im Jugendstil… die Donau fließt hier durch…
Die Frauen in den Klubs sind sehr freizügig, also Brüste raus…kurze Rock. Die Leute sind aber sehr freundlich, also die Mentalität ist anders, die Leute sind ein bisschen lockerer auf jedem Fall, und wenn du irgendwie Hilfe brauchst, dann erklären die alle ganz gerne den Weg, oder helfen sie irgendwie weiter. Ich muss also sagen, ich bin sehr begeistert, gefällt mir hier sehr gut.



Fazit
Ich denke, die ungarischen Klischees sind nicht immer korrekt, sie können leicht ein verführendes Bild zeigen, oder besser ausgeprägt sind sie grundlegend vielleicht richtig, sind aber nur ein kleiner Teil des Ganzen.
Klischees sind typische Eigenschaften, die ein Volk, eine zusammengehörende Gemeinschaft in großen Zügen charakterisieren können. Die einzelnen Personen darf man aber meiner Meinung nach nicht aufgrund dieser Eigenschaften beurteilen. Ich denke, dass Klischees nur ein Wert von dem Richtungsgabe tragen, und kein allgemeines Wissen, kein Grundwissen bedeuten. Sie können aber sehr viel sagend sein.
Ich denke, wenn man ein vollständiges Bild erhalten haben möchte, soll eher auf eigene Erfahrungen bauen, sie sind zwar auch subjektiv, darauf kann man sich vielleicht doch ein bisschen mehr verlassen.



KAFFEEHÄUSER

Das Café – (
französisch für Kaffee, von arabisch qahwa) ist ursprünglich eine Gaststätte, in der unter anderem Kaffee angeboten wird (deutsch auch Kaffeehaus). Die Kaffeehaustradition hat sich vor allem in Wien als Wiener Kaffeehaus erhalten

Die ersten Kaffeehäuser:

- Mekka unter der Bezeichnung "Kaveh Kanes"
- Aden
- Medina
- Kairo
Mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses in der Hauptstadt
Istanbul erreichte diese Institution erstmals den europäischen Kontinent.
1647 (soweit es sich feststellen lässt) wurde das erste Kaffeehaus in
Venedig unter den Arkaden des Markusplatzes gegründet.
1650 wurde das erste Kaffeehaus in Oxford eröffnet.
1652 wurde in
London unter dem Namen „Virginia Coffee-House“ ein weiteres Café gegründet.
Die ältesten heute noch bestehenden Kaffeehäuser sind angeblich das „
Café Procope“ in Paris und das Café „Zum Arabischen Coffe Baum“ in Leipzig.
Getränke (außer Kaffee)
Spezialitäten wie Kakao, Tee, Schokolade, Mineralwasser, Schnaps und Wein
Speisen
belegte Brote, Würstel, Eierspeisen, frisches Gebäck, etwa Salzstangerl, Weckerl, Mürbe, Laberl, Brioche oder Butterkipferl, Millirahmstrudel, Topfenstrudel und Apfelstrudel

Funktion des Kaffeehauses:
- In Budapest sind die Wohnungen sehr klein → ein Ort, wo man sich zu Hause fühlen kann
- Erfüllung der Rolle des Wohnzimmers
- In dem früheren Ungarn erfüllte das Kaffeehaus eine wichtige Rolle in dem Literaturleben

Ein Kaffeehaus muss sein...
- Gemütlich vor allem
- Ort der Augen → früher an der Ecke
- Viele große Fenster
- Es muss die Möglichkeit anbieten, arbeiten zu können → heute ist jeder in Eile
- Kein Zwang ständig zu konsumieren
- Paris ist Hochburg von Cafés aber nicht von Kaffeehäuser

Kaffeehäuser in Wien:
1) Allgemeines
- heute bildet auch ein wichtiges Stück Wiener Tradition
- die Kaffeehauskultur hat eine sehr wichtige Bedeutung in Wien
- zum Kaffee serviert der Kellner immer Wasser
- im Wiener Kaffeehaus sagte man früher „Herr Ober!“ (heute ist es schon nicht so typisch)
- ein Kellner trägt immer schwarze Kleidungsstücke

2) Typische Kaffee-Zubereitungsarten
- Schwarzer oder Mokka (=Espresso)
- Kleiner und großer Brauner
- Schale Gold
- Verlängerter
- Melange
- Franziskaner
- Kapuziner (ähnlich wie Cappuccino oder Caffé Latte)

3) Bekannte Wiener Kaffeehäuser
- in Wien gibt es mehr als 1000 Cafés
Die bekanntesten sind:
- Café Central (wie in Budapest)
- Café Hawelka
- Café Landtmann
- Café Prückel
- Café Museum (in Budapest gibt es auch)
- Café Eiles
- Kaffee Alt Wien

Internationale Kaffeehaus-Ketten
· Sie sind immer populärer unter den Jugendlichen und Touristen
· Einige von diesen Kaffeehaus-Ketten sind schon auch in Ungarn erschienen.
· Die größte Kette der Welt ist Die Starbucks Corporation
· Informationen über Starbucks: 3-4 neue Geschäfte werden pro Tag eröffnet
mehr als 7500 Geschäfte in der Welt
Starbucks in der Popkultur (Simpsons, Filme)
· weltweit einheitliche Produkten, Eigenkreationen
· gleiche innere Struktur und gleiches Aussehen der Geschäften




Stadtführung in Budapest



Einleitung von Zsófi


In unserer Stadtführung bekommt größere Betonung die Visualität, um die Unterschiede zwischen den U-Bahnen besser sehen zu können.

Die Metro Budapest ist das U-Bahn-System der ungarischen Hauptstadt. Die Millenniums-U-Bahn (Linie 1) ist nach der London Underground die zweitälteste U-Bahn in Europa und wurde anlässlich der Millenniumsfeiern zur tausendjährigen Landnahme der Ungarn 1896 in Betrieb genommen.
Jahrzehnte später kamen noch zwei mit Hilfe der Sowjetunio gebaute Linien dazu (M2, M3), die im Gegensatz zur M1 auch nach ihrem Bau stark erweitert wurden. Derzeit befindet sich eine vierte U-Bahnlinie (M4) in Bau und eine fünfte (M5) in Planung. Das Gesamtnetz der Budapester Metró ist derzeit 33 Kilometer lang und hat 42 Stationen.

Einziger Kreuzungspunkt der Linien ist die Station Deák Ferenc tér im Zentrum der Stadt.

Linie M1 – von Edina

1893 bemühten sich die Budapester Elektrische Straßenbahngesellschaft (abgekürzt BVVV) und die Budapester Pferdebahngesellschaft (abgekürzt BKVT) um eine gemeinsame Konzession für eine Straßenbahn auf der vollendeten Straße Andrássy út, die jedoch abgelehnt wurde. Daraufhin schlug der Generaldirektor der BVVV Mór Balázs vor, das schon 1894 eingereichte Projekt der Firmen Siemens & Halske un der BVVV für eine Untergrundbahn unter der Andrássy út zu realisieren. Dies erwies sich als sehr günstig, da die Stadtverwaltung bereits die Feiern zur 1000-Jahr-Feier der Staatsgründung Ungarns plante. Diese sollten im Városliget stattfinden. Die Beförderung der zahlreichen Veranstaltungsgäste war jedoch ein noch ungelöstes Problem, und so kamen die U-Bahn-Pläne gerade richtig. Siemens & Halske warben damit, dass die Untergrundbahn die erste des europäischen Kontinents wäre und der Stadt einen moderneren Charakter geben würde. So wurde beschlossen, die Untergrundbahn bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten fertigzustellen.

Nach dem Vorbild der London Underground wurde die Linie im Ungarischen Földalatti bennant (die Unterirdische).

Schließlich beauftragten die beiden Budapester Verkehrsgesellschaften das deutsche Unternehmen Siemens & Halske mit der Bauausführung. Die erste Phase der Bauarbeiten begann am 29. Dezember 1894. Bereits konnte die Strecke am 2. Mai 1896 in Betrieb genommen werden. Die Linie wurde als Unterpflasterbahn ausgeführt. Das heißt, sie liegt nicht mehr als drei Meter teif unter der Erde.

Nach der Eröffnung der heute so genannten Milleniums-Linie zwischen Gizella tér und Artézi fürdő besichtigte der damailge österreischische Kaiser und gleichzeitige ungarische König Franz Joseph I. die Untergrundbahn. Der Kaiser, der an der Station Gizella tér einstieg, fuhr mit einem eigens für ihn hergerichteten Wagen bis zur Endstation, um die U-Bahn komplett zu besichtigen. Zu Ehren erhielt er von der Verkehrsgesellschaft ein ausgeschmücktes und prächtiges U-Bahn-Ansichtsalbum.


In den Jahren 1970 bis 1973 erfolgte eine grundlegende Sanierung der "kleinen U-Bahn", wobei besonders der Denkmalschutz beachtet wurde. Ebenfalls wurden komplett neu entwickelte Züge eingesetzt, die eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erreichten und acht Achsen besaßen. Diese werden auch heute noch genutzt. Im Gegensatz zu den Wagen der Linien M2 und M3, bei denen die Fahrzeuge in dunklen Blautönen gehalten sind, fahren auf der M1 gelbe Züge. Im Innenraum ist das schmalere Profil der kleinen U-Bahn deutlich zu spüren. Es sind nur wenige Sitzplätze vorhanden und die Wagen sind sehr schnell überfüllt.

Nur bei der M1 ertönt ein lautes Abfertigungssignal. Mit Ausnahme einiger Züge, in denen die Stationen angezeigt werden, erfolgen nur Stationsansagen, die auf der Milleniums-U-Bahn mit einem einprägsamen Glockenlaut eingeleitet werden.


U2 – von Zsanett

Es wurde nach dem zweiten Weltkrieg in Budapest geplant, eine zweite (und noch mehrere) U-bahn Linien zu bauen, denn der Zahl der Bevölkerung wuchs ständig. Die zweite Linie sollte Ost und West, also Pest und Buda verbinden. Sie sollte neun Stationen haben und von Déli pályaudvar(= Südbahnhof) bis Népstadion führen.

Mit dem Bau wurde 1950 begonnen, aber 1953 kam die Weltwirtschaftskrise und man musste die Bauarbeiten abstellen (stoppen).

Nur 1963, also zehn Jahre später gelang es, mit dem Bau zu fortschreiten, und zwar mit sowjetischer Hilfe und deswegen nach sowjetischem Vorbild. Deswegen wurde die U2 in 60 Metern Tiefe gebaut, was im Vergleich zu anderen U-bahnen eine ziemlich große Tiefe ist.

Inzwischen wurde die Plan geändert, und die Linie von Népstadion bis Örs vezér Platz mit zwei Stationen verlängert. Zwischen Blaha Lujza Platz und Deák Ferenc Platz kam noch zusätzlich die Station Astoria hinzu, nach dem Name der dort befindlichen beliebten Hotel.

Im Jahre 1970 gelang es endlich, die U2 von Südbahnhof bis Deák Ferenc Platz in Betrieb zu nehmen. Sie wurde schon damals von 250 000 Passagiere pro Tag benutzt.

Zwei Jahre später war die ganze Linie fertig, und hatte 500 000 Passagiere pro Tag.

Aber die Stationen sahen nicht besonders schön aus: nach dem sowjetischen Muster hatten sie an Marmor erinnernde grauweiße Außenanschnitt und die lange Sitzreihen waren beliebte Schlafplätze der Obdachlosen.

Zwischen 2004 und 2007 wurde die U2 komplett saniert (renoviert), was vor allem bedeutete, dass die Stationen optisch aufgewertet (verschönert) wurden.

Im Jahre 2004 wurde auch die kommunistisch klingende Name der Népstadion in Stadionok umgeändert.

Es ist noch geplant, dass die Züge aus sowjetischem Produktion 2009 durch fünfteilige, voll durchgängige Alstom Züge abgelöst werden. Damit wäre die U2 vollkommen modernisiert.



U3... von Deák bis Kálvin (von Kata)


Deák Platz, um zirka 13.25

Und jetzt sind wir an einem echten M3 Station und die ganz unterschiedliche Stimmung fühlt man sofort. Nämlich Linie M3 strahlt keine Nostalgie aus (wie M1), ist nicht neu repariert (wie M2), sondern trägt die Merkmale der Zeit, wann es gebaut wurde: 1970-1990.

Die letzte Strecke wurde zwischen Árpád híd und Újpest központ im Jahre 1990 fertig gebaut, damit beendeten die Bauarbeiten. Aber wenn man der ursprünglichen Plänen gefolg hätte, hätte die U-Bahn ganz bis Káposztásmegyer fahren, aber sie wurden natürlich nicht verwirklicht.

Ohne Káposztásmegyer ist doch diese U-Bahn mit ihre zirka 18 km lange Linie die längste U-Bahnlinie in Budapest.

Einige Zahle möchte ich noch mitteilen, die sich auf U3 sich beziehen:

  • Maximalgeschiwindigkeit: 80 Kilometer pro Stunde
  • tägliche Passagierzahl: zirka 620.000
  • längste Strecke : zwischen Határ út und Kőbánya-Kispest
  • kürzeste Strecke: zwischen Deák Ferenc tér und Ferenciek tere

Schließlich machen wir eine kleine Analyse und sammeln Erfahrungen, was alles für die innerliche Einrichtung des Zuges von U3 typisch sind.

Kálvin Platz, um zirka 13.35

Das Ergebnis fassen wir am Kálvin Platz zusammen: viele Werbungen, alleinstehende, oft vergrämte Passagiere, Schmutz, aber auch Stadtkarte über die mögliche öffentliche Verkehrsmittel an der Wände usw.

Dann kommen noch einige Informationen über U4.



Metro 4 - erzählt von Zsófi

Diese Linie ist die erste ungarische U-Bahn, die vollautomatisch und fahrerlos ist. Linie M4 wird für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/Stunde und einen U-Bahn-Takt von 90 Sekunden vorbereitet. Grob gesehen führt diese 7,4 Km lange Linie unter der Donau hindurch und verbindet komplett unterirdisch die Stadtteile Kelenföld und Rákospalota (Bosnyák tér).

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Freitag, 5. Dezember 2008






27.11.2008
Ein Ungar, Balázs (31) über Deutschland
Das deutsche Volk wird von den anderen Nationen als präzise, pünktlich und ordnungsliebend eingeordnet.
Die äusseren Merkmale der deutschen Leute sind, dass die meisten blond, blauäugig und gross sind.
Es gibt kaum ein Land wo es so viele verschiedenen Dialekte gibt wie in Deutschland.
Die Deutschen reisen sehr oft und gerne, ihr beliebetes Reiseziel ist Mallorca. Nirgendwo auf der Welt gibts es so viele Vereine wie in Deutschland. Der Fussball ist für sie der wichtigste Sport.
Die Deutschen bevorzugen deftige Speisen. Sie mögen Süssigkeiten auch sehr gern. Als Getränk Bier zu jeder Zeit an jedem Ort.
Die Filmindustrie für sie ist auch sehr wichtig. Viele Preise werden in Deutschland vergeben, Zbs.: die goldene Kamera, der Echo die goldene Henne...
Eine der wichtigsten deutschen events ist die Berlinale.
Im Oktober findet das weltberühmte Oktoberfest statt wo sehr viel Bier getrunken wird und es wird richtig gefeiert.



Rainer(23) aus der Schweiz wurde am 27.11.2008 interviewt.Er ist ganz begesitert von den ungarischen Frauen und von unseren Paprikas.

Mentalitätsaspekte

Interkulturelle Kompetenz –Mentalitätsaspekte

 

Wir haben mit Szilvia über Österreich gesprochen. Sie ist eine 25 jährige Ungarin, und arbeitet als Konduktor seit 2 Jahren in Wien.

Sie hat einige persönliche Erfahrungen erzählt, was sie typisch österreichisch hält:

 

-          In Österreich gibt es eine blühende Kaffeehauskultur. Die Jugendlichen treffen sich mit Freunden oft in Kaffehäusern. Bei der Zahlung bezahlt man seinen eigenen Verbrauch; hier, in Ungarn lädt man oft die Freunden ein, und am nächsten Mal bezahlen die anderen.

 

-          Wenn man mit einem Kinderwagen in der Stadt fährt, bei dem Einstieg und Ausstieg helfen die Menschen, sie halten es selbstverständlich; zum Beispiel oft der Busfahrer hilft selbst.

 

 

-          Die Menschen umweltfreundlicher, sie fahren oft mit Fahrrad. In Wien ist zum Beispiel eine Stunde lang Fahrradfahren kostenlos.

 

-          Sehr interessant sind die in Österreich verwendeten deutschen Wörter: Aprikose nennt man Marille, statt Kartoffel wird Erdapfel, statt Quark wird Topfen benutzt. 


angefertigt von Zsófia Burgundi

Fazit:

Obwohl Szilvia noch nicht seit längeren Jahren in Wien lebt, sie hat schon die grundlegende Unterschiede zwischen der österreichischen und der ungarischen Kultur erfahren. Ihrer Meinung nach ist aber überhaupt nicht schwer als Ungarin in Österreich zu leben. Das ist eine sehr positive Erscheinung. Ich denke, dass es egal ist, wo man lebt, oder woher man kommt, wir müssen die anderen, und die andere Kulturen akzeptieren.

David aus Deutschland
Praktikum in Wien
Erasmus-Student
23 Jahre alt

Hast Du Vorkenntnisse über Ungarn?
Nicht so viel, ich weiß, dass ihr eine andere Währung habt, also kein Euro und Paprika (lacht...)
und Volt - Festival

Warst Du schon in Ungarn vor diesem Semester?
Ja, im Vorjahr war ich in Budapest. Die typische Sehenswürdigkeiten hab' ich mir angeschaut wie: Gellért-hegy, Budai vár, Citadella

Seit Du hier bist, warst du schon außer Budapest irgendwo in Ungarn?
Ja, ich war in Szentendre, und in Puszta mit Herrn Droste.
Ich war mit einer Gruppe dort, mit ihm, er hat uns Gulasch-Suppe gekocht.

Mir fiel dabei auf, dass die Menschen in Ungarn viel mehr Gewürze benutzen, als die in Deutschland, und diese Speisen enthalten auch mehr Fett.
Seit ich hier bin, ess' ich immer gelbes Paprika, weil es billiger und schmekhafter ist als in Deutschland.

( TV Paprika) Paprika zu füllen

Wie findest Du, ist Ungarn teurer oder billiger als Deutschland?
Ich miete ein Zimmer an der Hungária Krt., dafür bezahle ich 260 Euro, zu Hause war das nur 200.
Aber die Lebensmitteln und die Unterhaltungsmöglichkeiten sind billiger.
Seit ich hier bin, gehe ich regelmäßig in die Oper.

Was hälst Du von den ungarischen Grußformeln? 
Sind sie bei Euch ähnlich?
Wir küssen einander nicht beim Begegnen. Wir sagen einfach "hallo", oder reichen uns die Hände.

Was für neue Kenntnisse hast Du über Ungarn?
Ich wusste nicht, dass in Ungarn so großes Armut herrscht.
Die Häuser sehen so, wie die in Wien aus.
Ich fand interessant, dass in Ungarn fast nur Einkaufszentren gibt, und sehr wenig Einkaufsgassen, wie bei uns.
Wichtig sind noch meine neue Erfahrungen mit dem Fräulein beim Fahrkartenschalter.
Ich weiß nicht, ob sie nur mit mir so gemein ist, oder auch mit anderen? :D ( wir lachen... und sagen JA... mit jedem )

Mich interessiert sehr, was Du darüber denkst, welche Sprache am meisten dem Ungarischen ähnlich ist?
Manchmal die Türkische.
"köszönöm" klingt türkisch.

Danke für's Interview:D
Danke:D


Dieses Interview wurde am 1en Dezember 2008 mit David- ein 23 jähriger Erasmus-Student aus Deutschland- gemacht, im Gebäude der Universität ELTE.
Gefragt haben: Nikoletta Pósán, Tünde Ősze

Fazit:
Wir haben David zugestimmt, was die BKV betrifft, das Fräulein ist mit jedem gemein.
Sehr viele Ausländer denken nur an Paprika und Puszta, wenn sie an Ungarn denken.
Sie sind "Landessymbole", wenn auch ungewollt.
Aber mit solchen Stipendien, wie Erasmus können wir zahlreichen Ausländer zeigen, wie Ungarn in der Wirklichkeit ist. Wir haben nicht nur die Tiefebene, sondern zahlreiche andere Naturgeschöpfe, die zu sehen sind.
Uns hat aber sehr überrascht, als David sagte, dass in Ungarn großes Armut herrscht. Wir wussten, dass sehr viele Leute arm sind, aber wir wussten nicht, dass es so auffalend ist. 
Er konnte es nach einigen Wochen feststellen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Mentalitätsaspekte


Interview (am 30.11.2008) mit einem 19 jährigen Mädchen, Lilla, die ist eine Ungarin ist, und studiert Germanistk in Debrecen. Ihre Meinung über die Schweiz:

„Wenn ich an die Schweiz denke, fallen mir in erster Linie die schweizerischen Uhren und die Schokoladen (Toblerone, Nestlé) ein. Und wenn Uhren, dann Pünktlichkeit auch. Die Schweiz ist das Land der Banken, ich möchte dort auch ein Konto öffnen. Banken sind die wichtigsten Quellen des finanziellen Reichtums des Landes. Und sie ist das einzige deutschsprachige Land, das neutral ist. Die Schweizer sind freundlich und nett und die Sauberkeit ist auch sehr wichtig für sie. Die schweizerischen Straßen sind viel sauberer als unsere. Und nicht nur ihre Straße beneidenswert, sondern auch die schöne große Bergen und die tollen Seen. Wenn schon Bergen, dann Skifahren und Snowboard. Nah jah, in Österreich könnte man auch Skifahren, aber meiner Meinung nach die Schweiz niveauvoller ist. Für mich ist es auch interessant, dass in einem nicht so großen Land so viele Sprache (deutsch, französisch, italienisch, rätoromanisch) zusammenleben. Und davon 3 auch offizielle Amtssprache sind. Und wir sprechen noch nicht über die Menge der Touristen. Also die Schweiz ist ein sehr buntes Land und sprachlich sehr vielseitig.”

Fazit: Ich stimme Lilla zu, sie führte die berühmtesten Produkte der Schweiz auf. Obwohl ich noch nicht in der Schweiz war, fallen doch diese Klischees mit Zusammenhang diesem Land ein. Ich bin der Meinung, dass fast jemandem diese typische Merkmale einfallen würde, wenn er/sie an die Schweiz denkt. Die Schweiz ist wirklich ein vielseitiges Land, nicht nur wegen der Viersprachigkeit, sondern auch wegen ihre Freizeitmöglichkeiten. Uhren, Banken und diese Schokoladenmarken sind in erster Linie mit der Schweiz verbunden.

Barbara Szilágyi und Judit Kovács


Mittwoch, 12. November 2008